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... die HBO-Therapie entwickelt sich weiter -
                                            spezielle Erkrankungen

  • Netzhautarterien-Verschlüsse, Schwellungen der Netzhaut [...mehr]


  • Migräne und sogenannter Cluster-Kopfschmerz [...mehr]


  • Plötzlicher Knochentod (aseptischer Knochennekrosen)


  • Die Netzhauterkrankung "Retinitis pigmentosa"


  • Schlaganfall (Apoplex) [...mehr]


  • Multiple Sklerose [...mehr]


Netzhautarterien-Verschlüsse

Ähnlich einem Herzinfarkt können sich Blutgefäße, die das Auge versorgen, durch Arterienverkalkung oder Blutgerinnsel (Thrombose) verschließen. Die Netzhaut des Auges, in der sich die Sinneszellen für das Sehen befinden, wird in der Regel nur von einem einzigen Blutgefäß versorgt. Treten hier Durchblutungsstörungen oder gar Unterbrechungen der Blutversorgung auf, so kommt es innerhalb kurzer Zeit zur Erblindung des betroffenen Auges.

Forschungen in diesem Bereich haben ergeben, daß sich bei Atmung von hyperbarem Sauerstoff innerhalb von höchstens acht Stunden nach einem solchen Ereignis die drohenden Schäden ganz oder teilweise zurückbilden können und das Auge eine Chance hat, nicht zu erblinden. Kommt es zu Schwellungen der Netzhaut (Netzhautödem), zum Beispiel eine Zuckerkrankheit begleitend, so kann der Druck auf die feinen Blutgefäße der Netzhaut zu einer langsam nachlassenden Sehleistung führen. Unter hohem Druck eingeatmeter Sauerstoff bewirkt einen deutlichen Rückgang dieser Schwellung und somit eine sich wieder normalisierende Blutversorgung des Auges.

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Migräne und sogenannter Cluster-Kopfschmerz

Was ist eine Migräne?

Eine echte Migräne läßt sich von anderen Kopfschmerzerscheinungen häufig schwierig abgrenzen. Treten zum Schmerz alleine Symptome wie Übelkeit oder Sehstörungen hinzu, wird die Diagnose wahrscheinlicher. Die Migräne scheint bei Frauen häufiger zu sein. Die Patientinnen leiden in der Zeit der akuten "Attacke" sehr. Ursächlich beteiligt an der Entstehung scheint ein Ungleichgewicht zwischen bestimmten Botenstoffen im Gehirn. In der Folge kommt es zu einer Veränderung an den Nervenzellen, die der Reaktion bei einer akuten Entzündung gleicht.

Wie wird Migräne behandelt?

Viele gute Verhaltenshinweise helfen den Patienten im Umgang mit den Symptomen. Die Behandlung geschieht meist mit Medikamenten. Bei einem Teil der Patienten lassen sich die Symptome durchaus mit Substanzen wie ASS (z.B. Aspirin) oder Paracetamol beherrschen. Ergotaminpräparate stellen die nächste Stufe dar. Neuere Wirkstoffe, die sich die Patienten z.T. selbst unter die Haut spritzen, können einen Anfall manchmal verhindern, wenn sie rechtzeitig gegeben werden. Eine begleitende Entspannungstherapie oder eine Akupunktur bringt gelegentlich auch eine Erleichterung.

Die HBO-Therapie bei der Migränebehandlung

Durch die entzündungsartige Reaktion kommt es unter anderem zu einer Schwellung der Nervenzellen. Zudem scheint der Sauerstoffverbrauch in den betroffenen Regionen deutlich erhöht zu sein. Durch die vermehrte Zufuhr von Sauerstoff unter der Atmung in der Druckkammer wird die Schwellung der Nervenzellen reduziert, der Stoffwechsel normalisiert sich und die Symptome lassen nach. Erfahrungen zeigen, daß betroffene Patienten nach der Behandlung mit hyperbarem Sauerstoff über längere Zeit anfallsfrei blieben bzw. die Attacken weniger heftig ausfallen.

Therapieablauf

Nach einer initialen Serie mit ca. 10 Behandlungen von jeweils ca. 60 Minuten Dauer, scheint eine "Auffrischung" alle 2-4 Wochen ausreichend. Die Intervalle können häufig kontinuierlich vergrössert werden und nach ca. 6 Monaten ist ein Auslassversuch sinnvoll. Die individuelle Reaktion des einzelnen Patienten ist dabei die Grundlage jeder Therapieempfehlung.

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Schlaganfall

Mit großem Interesse werden zur Zeit einige Forschungen auf dem Gebiet der HBO-herapie bei plötzlich auftretenden Durchblutungsstörungen des Gehirns (Apoplex) beobachtet. Ähnlich dem Herzinfarkt kann bei einem Schlaganfall ein Teil des Gehirns durch Verschluß eines Blutgefäßes absterben. Ein viel größerer Teil des umliegenden Hirngewebes wird zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen, denn durch Blutstauung im Infarktbereich kommt es zur Schwellung des umliegenden Gewebes. Die Schwellung drückt auf die umliegenden kleinen Blutgefäße und führt so zu einer weiteren Verschlechterung der Gehirn-Sauerstoffversorgung.

Der hyperbare Sauerstoff bewirkt unter anderem eine Abdichtung der Blutgefäße und trägt damit wesentlich zum Rückgang von Gewebeschwellungen bei. Das Gewebe selbst wird von dem stark erhöhten Sauerstoffanteil im Blut geradezu überschwemmt. Mit physiotherapeutischen Maßnahmen kann so eine Rehabilitation von Schlaganfallpatienten erreicht werden, die über die üblichen Befundbesserungen hinausgeht.

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Multiple Sklerose

Was ist MultipleSklerose?

Die MS ist eine nicht seltene Erkrankung des Zentralnervensystems. Als Ursachen werden eine Infektion mit einem "langsamen Virus" und damit zusammenhängende komplexe Störungen des Immunsystems, sogenannte Autoimmunerkrankungen diskutiert. Sie ist gekennzeichnet durch lokale Entzündungen der die Nervenfasern umhüllenden Zellen im Gehirn. Dadurch leiden die betroffenen Patienten, abhängig vom Fortschritt der Erkrankung, unter unterschiedlichen Nervenstörungen. Diese können sich über die (häufige!) Muskelschwäche bis hin zu spastischen Lähmungen, Inkontinenz und anderen Nervenausfällen erstrecken.

Wie wird MultipleSklerose behandelt?

Die Behandlung orientiert sich im wesentlichen an den individuellen Symptomen der Patienten. Eine Therapie der Ursachen im
eigentlichen Sinne ist derzeit nicht möglich. Medikamente die Einfluß auf die Aktivität des Immunsystems nehmen (z.B. Kortison), können die Ausprägung der Symptome manchmal deutlich verzögern. Ziel bleibt, dem betroffenen Patienten möglichst lange eine hohe Lebensqualität zu erhalten.

Die HBO-Therapie bei MultipleSklerose

Die hyperbare Sauerstoffbehandlung ist als Therapieoption bei Multipler Sklerose schon lange im Gespräch. In England haben sich die Selbsthilfegruppen für diese Therapieform stark gemacht und betreiben eigene Behandlungszentren.

Das Ausmaß der Symptome hängt wesentlich von der sich um den eigentlichen Krankheitsherd im Nerven entwickelnden Entzündung und Gewebeschwellung ab. Diese läßt sich durch hyperbaren Sauerstoff gut zurückdrängen. Daneben nimmt auch die HBO-Therapie Einfluß auf das Immunsystem. Die beobachtete Verlangsamung des Krankheitsgeschehens wird darauf zurückgeführt.

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